Inhaltsverzeichnis
Warum Streuung das Risiko verändert
Der Wert eines einzelnen Unternehmens kann durch Ereignisse beeinflusst werden, die nur dieses eine Unternehmen betreffen - ein gescheitertes Produkt, ein Bilanzskandal, eine verlorene Klage. Sind viele verschiedene, möglichst wenig miteinander verbundene Positionen im Depot vertreten, wirkt sich ein einzelnes negatives Ereignis rechnerisch auf einen kleineren Anteil des Gesamtdepots aus.
Streuung beseitigt nicht das allgemeine Marktrisiko (das alle Aktien gemeinsam betrifft), reduziert aber das unternehmens- und sektorspezifische Risiko einzelner Positionen.
Zwei Arten von Konzentration
Erikonomies Klumpenrisiko-Erkennung im Depot-Röntgenblick prüft zwei unabhängige Schwellen: ob eine einzelne Position einen ungewöhnlich hohen Anteil des Gesamtdepotwerts ausmacht, und ob ein einzelner Sektor über mehrere Positionen hinweg stark übergewichtet ist - letzteres kann auch dann übersehen werden, wenn keine einzelne Position für sich betrachtet groß wirkt.
Korrelation als weiterführender Blick
Zwei Positionen aus unterschiedlichen Sektoren können sich trotzdem sehr ähnlich entwickeln, wenn sie stark von denselben zugrunde liegenden Faktoren abhängen (z. B. Zinsniveau, Rohstoffpreise). Die Depot-Korrelationsmatrix im Röntgenblick macht diesen Zusammenhang zusätzlich sichtbar, unabhängig von der reinen Sektor-Einteilung.
Erikonomie stellt ausschließlich allgemeine, automatisiert berechnete Informationen zu öffentlich verfügbaren Finanzkennzahlen bereit. Dies ist keine Anlageberatung, keine Anlagevermittlung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Alle Angaben ohne Gewähr. Investitionsentscheidungen triffst du eigenverantwortlich.