AKADEMIE
Finanzwissen, das wirklich weiterhilft
30 Artikel von den Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Bewertungsmodellen - verständlich erklärt, als Recherche-Startpunkt, keine Anlageberatung. Jeder Artikel endet mit einem kurzen Wissenstest.
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Grundlagen
Was ist eine Aktie? Miteigentum an einem Unternehmen
Eine Aktie ist ein Miteigentumsanteil an einem Unternehmen - kein Kredit und keine Wette, sondern ein anteiliges Eigentumsrecht mit Stimmrecht und Gewinnbeteiligung.
Was ist ein ETF? Ein Fonds, der einen Index nachbildet
Ein ETF bündelt viele Wertpapiere in einem einzigen, börsengehandelten Anteil und bildet dabei meist einen bestehenden Index nach, statt aktiv einzelne Aktien auszuwählen.
Wie funktioniert die Börse? Angebot, Nachfrage und Kurszustandekommen
Ein Börsenkurs ist kein amtlich festgelegter Wert, sondern das Ergebnis von Kauf- und Verkaufsaufträgen, die im Orderbuch fortlaufend zusammengeführt werden.
Sparplan oder Einmalanlage? Der Cost-Average-Effekt erklärt
Regelmäßiges Investieren fester Beträge kauft automatisch mehr Anteile bei niedrigen und weniger bei hohen Kursen - ein rechnerischer Effekt, kein Garant für eine höhere Rendite.
Aktien, Anleihen, Tagesgeld: Die wichtigsten Anlageklassen im Überblick
Verschiedene Anlageklassen unterscheiden sich grundlegend in Risiko, erwarteter Rendite und Liquidität - ein Überblick über drei der gängigsten.
Kennzahlen verstehen
Das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) verstehen
Was das KGV misst, warum ein niedriger Wert nicht automatisch "günstig" bedeutet und wie der Sektor-Vergleich hilft.
Dividendenrendite: mehr als nur eine Zahl
Wie die Dividendenrendite berechnet wird, warum eine sehr hohe Rendite ein Warnsignal statt ein Vorteil sein kann.
ROIC und ROE: Wie effizient wirtschaftet ein Unternehmen?
Der Unterschied zwischen Kapitalrendite (ROIC) und Eigenkapitalrendite (ROE) - und warum Verschuldung den Vergleich verzerren kann.
Net Debt/EBITDA: Wie hoch ist die Schuldenlast?
Wie die Verschuldungskennzahl berechnet wird und warum dieselbe Zahl in unterschiedlichen Branchen unterschiedlich zu lesen ist.
Das KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) verstehen
Wie das KUV berechnet wird, warum es gerade bei Unternehmen ohne Gewinn oft die einzig sinnvolle Bewertungskennzahl ist - und welchen entscheidenden Faktor es dabei ausblendet.
EV/EBITDA: Bewertung unabhängig von der Kapitalstruktur
Warum der Unternehmenswert (Enterprise Value) mehr umfasst als die Marktkapitalisierung, und wieso EBITDA Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung vergleichbarer macht.
Das Forensik-Trio: Piotroski-, Altman- und Beneish-Score
Drei etablierte, akademisch entwickelte Kennzahlen, die jeweils eine andere Frage zur Bilanzqualität beantworten - finanzielle Stärke, Insolvenzrisiko und Manipulationswahrscheinlichkeit.
Das KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis) verstehen
Wie das KBV den Aktienkurs zum bilanziellen Eigenkapital ins Verhältnis setzt - und warum es bei manchen Geschäftsmodellen aussagekräftiger ist als bei anderen.
Free Cashflow Yield: Barmittelrendite statt Buchgewinn
Die Free Cashflow Yield setzt den tatsächlich erwirtschafteten freien Barmittelüberschuss ins Verhältnis zum Aktienkurs - eine Kennzahl, die schwerer zu beeinflussen ist als der bilanzielle Gewinn.
Die PEG-Ratio: KGV im Verhältnis zum Wachstum
Die PEG-Ratio setzt das KGV zusätzlich ins Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum - ein Versuch, hohe KGVs wachstumsstarker Unternehmen besser einzuordnen.
ETFs verstehen
Physische und synthetische Replikation: Wie ein ETF seinen Index nachbildet
Ein ETF kann seinen Index auf unterschiedliche Weise nachbilden - durch echten Kauf der enthaltenen Wertpapiere oder über ein Tauschgeschäft (Swap) mit einer Bank.
Thesaurierend oder ausschüttend? Der Unterschied bei ETF-Erträgen
Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden und Zinsen direkt aus, thesaurierende reinvestieren sie automatisch in den Fonds - beides beeinflusst auch die steuerliche Behandlung.
TER und Tracking-Differenz: Die tatsächlichen Kosten eines ETFs
Die TER zeigt die laufenden Fondskosten, aber nicht zwangsläufig die gesamte tatsächliche Abweichung von der Indexrendite - dafür ist die Tracking-Differenz aussagekräftiger.
Bewertung
Fairer Wert: eine Bewertungsreferenz, kein Kursziel
Wie der Fair-Value-Schätzwert aus der eigenen Bewertungshistorie einer Aktie abgeleitet wird und wo seine Grenzen liegen.
Reverse-DCF: Welches Wachstum der Markt bereits einpreist
Statt aus einer Wachstumsannahme einen fairen Kurs abzuleiten, rechnet das Reverse-DCF-Modell aus dem heutigen Kurs zurück, welches Wachstum der Markt bereits erwartet.
Der Erikonomie-Score
Depot & Strategie
Diversifikation und Klumpenrisiko
Warum breite Streuung das unternehmensspezifische Risiko reduziert und wie Erikonomie Konzentration im Depot sichtbar macht.
XIRR: die eigene Rendite richtig messen
Warum die persönliche Rendite bei mehreren Käufen zu unterschiedlichen Zeitpunkten anders berechnet werden muss als eine einfache Kursveränderung.
Strategie & Psychologie
Rebalancing: Die eigene Zielgewichtung wiederherstellen
Unterschiedliche Kursentwicklungen verschieben mit der Zeit die ursprünglich geplante Gewichtung eines Depots - Rebalancing stellt sie periodisch wieder her.
Anlagehorizont und Risikotoleranz: Zwei unterschiedliche Fragen
Wie lange Geld voraussichtlich investiert bleibt und wie viel Kursschwankung man aushält, sind zwei getrennte Fragen, die oft miteinander vermischt werden.
Verlustaversion und Herdenverhalten: Verhaltensökonomische Fallstricke
Verhaltensökonomische Forschung beschreibt wiederkehrende, systematische Denkmuster, die Anlageentscheidungen unabhängig von den eigentlichen Fakten beeinflussen können.
Sequence-of-Returns-Risiko: Warum die Reihenfolge der Renditen zählt
Bei regelmäßigen Ein- oder Auszahlungen beeinflusst nicht nur die durchschnittliche Rendite, sondern auch die Reihenfolge der jährlichen Renditen das Endergebnis erheblich.
Steuern für Anleger
Kapitalertragsteuer und Sparerpauschbetrag: Die Grundlagen
Kapitalerträge werden in Deutschland pauschal mit der Abgeltungsteuer besteuert, ein jährlicher Freibetrag bleibt davon aber ausgenommen.
Die Vorabpauschale erklärt: Steuer auf thesaurierende Fonds vor dem Verkauf
Bei thesaurierenden Fonds kann bereits vor einem Verkauf Steuer auf einen gesetzlich festgelegten Mindestertrag anfallen - auch wenn kein Geld tatsächlich ausgezahlt wurde.
Verlustverrechnungstöpfe: Wie Verluste steuerlich verrechnet werden
Verluste aus Aktienverkäufen dürfen ausschließlich mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden - eine oft unterschätzte gesetzliche Einschränkung.
Erikonomie stellt ausschließlich allgemeine, automatisiert berechnete Informationen zu öffentlich verfügbaren Finanzkennzahlen bereit. Dies ist keine Anlageberatung, keine Anlagevermittlung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Alle Angaben ohne Gewähr. Investitionsentscheidungen triffst du eigenverantwortlich.