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Grundlagen

Einsteiger

Wie funktioniert die Börse? Angebot, Nachfrage und Kurszustandekommen

Inhaltsverzeichnis

Das Orderbuch: Angebot trifft Nachfrage

Käufer geben Kauforders auf (den Preis, den sie zu zahlen bereit sind - den Geldkurs), Verkäufer Verkauforders (den Preis, zu dem sie verkaufen möchten - den Briefkurs). Das elektronische Handelssystem der Börse führt passende Orders automatisch zusammen - ein tatsächliches Geschäft kommt zustande, sobald sich Geld- und Briefkurs treffen.

Der Kurs als Meinungsbild, nicht als "richtiger" Wert

Der zuletzt gehandelte Kurs spiegelt die aktuelle Einschätzung der Marktteilnehmer wider, kein amtlich festgestelltes oder objektiv richtiges Werturteil. Er kann sich innerhalb von Sekunden ändern, sobald neue Informationen eintreffen oder sich Angebot und Nachfrage schlicht verschieben - auch ganz ohne dass sich am Unternehmen selbst in diesem Moment etwas verändert hätte.

Handelsplätze und Handelszeiten

Aktien werden an unterschiedlichen Börsenplätzen gehandelt - in Deutschland u. a. Xetra und die Frankfurter Wertpapierbörse, in den USA u. a. NYSE und Nasdaq - jeweils mit eigenen Handelszeiten. Derselbe Titel kann dadurch zeitgleich an verschiedenen Plätzen leicht unterschiedliche Kurse haben; solche Unterschiede gleichen sich durch Arbitrage (das gezielte Ausnutzen von Preisdifferenzen zwischen Handelsplätzen) in der Praxis meist rasch wieder an.

Wissenstest
Frage 1 von 2

Wodurch kommt ein Börsenkurs zustande?

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