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Grundlagen

Einsteiger

Sparplan oder Einmalanlage? Der Cost-Average-Effekt erklärt

Inhaltsverzeichnis

Wie ein Sparplan mechanisch wirkt

Bei einem Sparplan wird regelmäßig derselbe Geldbetrag investiert, statt derselben Stückzahl. Bei niedrigem Kurs kauft dieser feste Betrag automatisch mehr Anteile, bei hohem Kurs weniger - rechnerisch ergibt sich dadurch über die Zeit ein niedrigerer durchschnittlicher Einstandspreis je Anteil, als wenn immer dieselbe Stückzahl gekauft würde (Cost-Average-Effekt, Durchschnittskosteneffekt).

Was der Effekt NICHT bedeutet

Der Cost-Average-Effekt ist kein Garant für eine höhere Rendite gegenüber einer Einmalanlage - er glättet lediglich den Einstiegszeitpunkt und damit die Schwankung des Einstandspreises. Rückblickende Untersuchungen historischer Marktdaten (u. a. mehrfach von Vanguard veröffentlicht) zeigen tendenziell, dass eine sofortige Einmalanlage in der Mehrzahl historischer Zeiträume eine höhere Endrendite erzielt hätte als ein über Monate gestreckter Einstieg - weil Märkte historisch öfter gestiegen als gefallen sind. Das ist eine statistische Rückschau auf die Vergangenheit, keine Garantie für künftige Zeiträume.

Der praktische Vorteil unabhängig von der reinen Rendite

Unabhängig von der reinen Renditerechnung hat ein Sparplan einen praktischen Vorteil: Er macht die Suche nach dem "richtigen" Einstiegszeitpunkt überflüssig und diszipliniert regelmäßiges Investieren - für viele Anleger im Alltag relevanter als der rein rechnerische Renditeunterschied zu einer theoretischen Einmalanlage.

Wissenstest
Frage 1 von 2

Was bewirkt der Cost-Average-Effekt bei einem Sparplan?

Cost-Average-Effekt im Zinseszins-Rechner simulieren

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