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Grundlagen

Einsteiger

Was ist ein ETF? Ein Fonds, der einen Index nachbildet

Inhaltsverzeichnis

Die Grundidee: ein Index statt einer Einzelauswahl

Ein ETF (Exchange Traded Fund, börsengehandelter Fonds) bildet in den allermeisten Fällen passiv einen bestehenden Index nach - etwa den MSCI World oder den S&P 500 - statt dass ein Fondsmanager aktiv einzelne Titel auswählt. "Passiv" bezieht sich dabei auf die Anlagestrategie: kein aktives Stock-Picking, sondern eine möglichst genaue Abbildung eines bereits definierten Kurbs an Wertpapieren.

Ein Kauf, viele Unternehmen

Wer einen Anteil an einem breiten ETF kauft, hält damit wirtschaftlich anteilig an allen im Index enthaltenen Unternehmen - ein einziger Kauf ersetzt damit praktisch den Einzelkauf sehr vieler Aktien. Das erleichtert Streuung strukturell erheblich, ohne dass jede einzelne Position separat ausgewählt und gekauft werden müsste.

Passiv heißt nicht ohne Kosten

Auch ein passiver ETF verursacht laufende Kosten (siehe der eigene Artikel zu TER und Tracking-Differenz) und bildet seinen Index nie absolut perfekt eins zu eins nach. Zusätzlich unterscheiden sich ETFs auch technisch, u. a. darin, WIE genau sie ihren Index nachbilden (physisch oder synthetisch) und ob sie Erträge ausschütten oder automatisch reinvestieren - beides eigene, vertiefende Artikel in dieser Kategorie.

Wissenstest
Frage 1 von 2

Was macht ein klassischer, passiver ETF in den meisten Fällen?

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